Gelungener Dreiakter: Die Haushaltsprinzessin



Mit dem Dreiakter "Die Haushaltsprinzessin" von Margit Suez verzauberte die Theatergruppe der Kolpingsfamilie wieder gekonnt das anwesende Publikum in der Karl-Diehl-Halle in Röthenbach.

Eva (gespielt von Christine Imolauer) lebt seit dem Tod ihres Mannes nur für ihre inzwischen erwachsenen Kinder Tanja (gespielt von Stefanie Imolauer) und Stefan (gespielt von Mario Ilg).

Ihre Freundschaft mit dem Lehrer Viktor (gespielt von Bernd Kleppmeier) passt weder den Kindern, noch ihrem Vater Leo (gespielt von Peter Wolf). Deshalb behaupten sie Viktor gegenüber einfach, dass Leo Evas Hausfreund sei. Viktor, der ihr Spiel durchschaut, wiederholt dies vor Frau Eva von Hohensee (gespielt von Uschi Rist), die - auf Leos Heiratsannonce hin - gekommen ist und gleich wieder beleidigt davonrauscht. Eva engagiert ausgerechnet Frau von Hohensee als Haushälterin, die immer noch glaubt, dass Leo ihr Geliebter ist.

Tanja und Stefan bestärken sie in ihrer Ansicht, weil sie verhindern wollen, dass sie sich an ihren Großvater heranmacht. Um sie hinauszueckeln, behaupten sie, er hätte zeitweise schwere Malariaanfälle und sei dann geistig umnachtet.

Doch die Haushaltsprinzessin, wie sie sie nennen, bekommt Mitleid mit Leo und will Eva bei der Krankenpflege helfen. Sie ist empört, als Leo mit ihr zu flirten versucht und behauptet, Eva sei seine Tochter.

Dann erwischt sie auch noch Eva und Viktor in flagranti und kündigt fristlos, weil sie mit der Moral in diesem Haus nicht zurechtkommt.

Im späteren Verlauf des Stückes entdeckt Frau von Hohensee, dass Leo ein Doppelleben führt.
Die Spur führt nach Frankreich zu einem Mädchen namens Ninette. Nach einigen Missverständnissen kann Leo aufklären, das Ninette das Weingut mit dem Schlößchen verwaltet, daß er gekauft hat.

Endlich kann er Frau von Hohensee von seiner Loyalität überzeugen und macht sie am Ende noch zu seiner Weinkönigin.

Für die Leitung des Stückes war Angelika Kleppmeier verantwortlich und als Souffleuse fungierte wieder gekonnt Marion Schißlbauer.
Einen herzlichen Dank auch an Thomas und seinem Auf- und Abbauteam.