Theater 1977 - Meine Frau ist gleichberechtigt



Röthenbach – Die Kolpingsfamilie Röthenbach hatte auch in diesem Jahr wieder zu ihrem traditionellen Theaterabend eingeladen.

Aufgeführt wurde der Schwank „Meine Frau ist gleichberechtigt“ in 3 Akten.

Präses Kaul konnte dabei bei seiner kurzen Begrüßungsrede 1.Bürgermeister Munkert, Oberstudiendirektor Völkel, die Pfarrschwestern, sowie Abordnungen der Kolpingsfamilien Lauf und Hersbruck begrüßen.

Nachstehend nun einiges über den Inhalt des Stückes: Ja, ja die Gleich- berechtigung!
Die junge Frau Held nimmt es mit ihr besonders ernst und ihr armer Berthold wird zum Küchenmädchen degradiert.

Er ist gutmütig genug, das alles – wenn auch stöhnend – über sich ergehen zu lassen, schmiedet aber insgeheim großangelegte Pläne, in seiner Ehe das Heft wieder in die Hand zu bekommen.

Daß diese Pläne völlig unerwartet einen dicken Strich durch die Rechnung bekommen, daß ausgerechnet die „tote“ Tante zu Besuch kommt, daß Onkel Peter schlagfertig die Rolle des Heiratskanditaten mit der eines Irrenarztes wechselt und ausgerechnet diese „tote“ Tante behandeln muß, Hansi aus einem Liebesgedicht ihres Alfred einen Reklamevers macht und dafür den Verlobungsring vor die Füße geworfen bekommt – das alles und noch vieles, vieles mehr ergibt einen Schwank, wie ihn das Publikum haben will: grotesk, turbulent, mit unerhörtem Tempo und zudem selten zeitnah.

Daß am Ende für alle alles wieder „in Butter“ ist, versteht sich – aber bis dahin haben sie es wahrlich nicht leicht, mit den ständig sich überschlagenden vertrackten Situationen fertig zu werden; das Publikum übrigens auch, dann knapp zwei Stunden ununterbrochen lachen zu müssen, ist bestimmt keine Kleinigkeit.

Dieses Stück wurde wieder von folgenden bewährten Spielern durchgeführt: Hildegard Ebneth, Angela Kleppmeier, Lore Brunner, Willi Wich, Franz Kleppmeier und Franz Zeitler.

Langanhaltender Beifall verabschiedete am Schluß die Theaterspieler.